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Richtfest für das Integrative Kinderhaus Kurlandstraße

Martin Grinbold, Geschäftsführer des Modulbauers Grinbold-Jodag, Lauingens 1. Bürgermeisterin Katja Müller, Anne Bärthe, Leiterin des Integrativen Kinderhauses Kurlandstraße und Bauleiter David Fischer vom Bauamt der Stadt Lauingen (von links) freuen sich über das Richtfest als Meilenstein des Neubaus an der Dillinger Straße.
Martin Grinbold, Geschäftsführer des Modulbauers Grinbold-Jodag, Lauingens 1. Bürgermeisterin Katja Müller, Anne Bärthe, Leiterin des Integrativen Kinderhauses Kurlandstraße und Bauleiter David Fischer vom Bauamt der Stadt Lauingen (von links) freuen sich über das Richtfest als Meilenstein des Neubaus an der Dillinger Straße.

Mitte November fuhren die ersten Bagger an der Dillinger Straße 14 in Lauingen auf. Das über 2.250 Quadratmeter große, bislang unbebaute Grundstück ist im Besitz der Stadt Lauingen. Seitdem entsteht hier in hochwertiger Modulbauweise das neue Integrative Kinderhaus Kurlandstraße. Ende März feierte die Stadt Lauingen Richtfest, gemeinsam mit dem Kinderhaus Kurlandstraße und den am Bau beteiligten Firmen. Der Einzug der über 100 Kinder im Alter von einem bis zu sechs Jahren ist auf Anfang Mai terminiert.
 
Lauingens 1. Bürgermeisterin Katja Müller begrüßte die Anwesenden mit den Worten: „Wir machen hier Nägel mit Köpfen, beweisen Verantwortung für unsere Jüngsten und schaffen eine langfristige Lösung in einer kindgerechten Umgebung.“ Grund des Neubaus an der Dillinger Straße sind Baumängel und deren aktuelle Klärung am ursprünglichen Standort des Kinderhauses in der Kurlandstraße. Als Interimslösung wurden die Kinder bisher in einer hochwertigen, gut ausgestatteten Containerlösung in der Kurlandstraße sowie im Kinderhaus am Bahnhof untergebracht. Die Splittung des Kinderhauses Kurlandstraße ist bald Vergangenheit. Anne Bärthe, Leiterin des Kinderhauses Kurlandstraße, freut sich gemeinsam mit ihrem Team und den Kindern auf den Einzug. Sie stand dem Lauinger Bauamt bei der Konzeption der Räumlichkeiten beratend zur Seite. Als integrative Einrichtung ist der neue Standort barrierefrei, verfügt über Aufzug sowie Therapieraum und stellt die Kneipp-Pädagogik in den Vordergrund.

In nur viereinhalb Monaten Bauzeit konnte durch das Engagement aller Beteiligten der Termin für das Richtfest eingehalten werden. In einem weiteren Monat ist der Umzug und damit der Einzug der Kinder geplant. Das Unternehmen Grinbold-Jodag aus Dischingen, spezialisiert auf Raumsysteme, realisierte gemeinsam mit dem Lauinger Bauamt die hochwertige Modulbauweise. „Das ist das Beste, was aktuell auf dem Markt zu finden ist. Es gibt keinen merklichen Unterschied zu einem Massivbau“, bestätigt Geschäftsführer Martin Grinbold. Er sprach den Richtspruch und wünschte dem „Kinderhaus viel Segen“, bevor der Richtbaum mit Bändern in den Lauinger Stadtfarben gelb-schwarz auf dem First platziert wurde.

Anschließend führte Bauleiter David Fischer vom Stadtbauamt Lauingen die Gäste durch das Gebäude, während die Bauarbeiten ohne Unterbrechung vorangingen. Die Räumlichkeiten zeigen sich hell und lichtdurchflutet sowie funktional konzipiert. Insgesamt wurden 68 Module für insgesamt 44 Räume verbaut, entstanden ist auf 977 Quadratmetern ein zweigeschossiger, energieeffizienter Flachdachbau mit Wärmepumpe und Fußbodenheizung. Im Erdgeschoss werden ab Mai die drei Gruppen der Kinderkrippen mit 36 Kindern, im Obergeschoss die drei Gruppen des Kindergartens mit 71 Kindern Platz finden. Die anwesenden Mitglieder des Lauinger Stadtrats zeigten sich angesichts der Bauqualität überzeugt, dass der Neubau eine Lösung weit über die aktuell angedachten bis zu drei Jahren hinaus werden könnte. „Der Bedarf für Kinder ist bei uns da“, so Lauingens Stadträtin und Sozialreferentin Dr. Ursula Kigele. Am 27. Mai ist ein „Tag der offenen Tür“ für die Bevölkerung geplant.

Mit den Baumaßnahmen ging es beim Richtfest ohne Pause weiter. Der Dank von Bürgermeisterin Katja Müller geht an alle Baubeteiligten sowie an die Erzieherinnen des Kinderhauses Kurlandstraße und an die Nachbarschaft für die Geduld während der Bauphase.

Am Bau beteiligt waren vorrangig regionale Firmen. Anstehend ist in Kürze die Herstellung der Außenanlagen mit Spielflächen von rund 1.000 Quadratmetern. Im Innenhof wird Platz sein für die An-und Abholung der Kinder, sodass der Verkehr auf der Dillinger Straße ungehindert fließen kann.

Traditionell gibt es zum Richtfest ein Geschenk: Tobias Walter (links) und Cornelia Walter (rechts) von Möbel Walter in Lauingen brachten ein Kettcar mit, sehr zur Freude von Bürgermeisterin Katja Müller (Mitte)
Traditionell gibt es zum Richtfest ein Geschenk: Tobias Walter (links) und Cornelia Walter (rechts) von Möbel Walter in Lauingen brachten ein Kettcar mit, sehr zur Freude von Bürgermeisterin Katja Müller (Mitte)

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